Bayern

Startschuss für umfassendes Gewaltschutzprogramm im öffentlichen Dienst

„NE!N zur Gewalt gegen Beschäftigte im öffentlichen Dienst!“ Unter diesem Motto haben das Bayerische Finanz- und Heimatministerium und der Bayerische Beamtenbund (BBB) ein gemeinsames Projekt ins Leben gerufen. Ziel ist es, ein umfassendes Programm zu erarbeiten, das den Beschäftigten im öffentlichen Dienst Sicherheit gibt und Handlungsoptionen bei Übergriffen gegen sie aufzeigt.

„Wir schauen genau hin – und nicht weg. Wir wollen Gewalt identifizieren, wo sie sich zeigt – in physischer oder psychischer Form. Und wir wollen ihr Einhalt gebieten“, so BBB Chef Rolf Habermann am 5. Februar 2020. Angesichts aktueller Entwicklungen brauche man schnelle Ergebnisse. „Die werden wir liefern“, so der Vorsitzende des BBB. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bekräftigte die Einigkeit aller bei diesem wichtigen Thema: „Wir tolerieren keine Art von Gewalt gegen unsere Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Gleichzeitig wollen wir im Sinne von Prävention und Vorsorge alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch auf schwierige Situationen mit gewalttätigen Personen, die leider immer wieder auftreten, optimal vorbereiten. Dafür ist das kommende gemeinsame Programm mit dem BBB ein guter und wichtiger Schritt.“

Zum Start der Aktion wurden Arbeitsgruppen eingesetzt, die das Thema aus allen Richtungen beleuchten: Vermeidung, Prävention und der Umgang mit den Erscheinungsformen von Gewalt sollen ebenso aufgearbeitet werden wie spezielle Einzelmaßnahmen, beispielsweise Schulungen, Unterstützung und Schutz im konkreten Arbeitsumfeld. Neben der großen Vielfalt bestehender Maßnahmen sollen weitere Möglichkeiten geschaffen werden, um die Beschäftigten in gewaltbelasteten Ausnahmesituationen zu unterstützen und ein umfassendes Gesamtprogramm über alle Verwaltungsbereiche hinweg zu schaffen. „Es geht darum, die Betroffenen bestmöglich zu entlasten“, verdeutlichte Habermann.

 

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