Einkommensrunde der LänderStarkes Zeichen in Schwerin
Mit Warnstreiks und einer Demonstration haben die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Mecklenburg-Vorpommern ein wertschätzendes Angebot eingefordert.
„Die Auftaktverhandlung im Dezember war eine einzige Enttäuschung“, sagte Thomas Zeth, stellvertretender Vorsitzender der Bundestarifkommission des dbb, am 14. Januar 2026 bei einer Kundgebung des dbb mecklenburg-vorpommern in Schwerin. „Die Beschäftigten der Länder verdienen ein anständiges Angebot. Dass die Arbeitgebenden so blockieren, ist ein Schlag ins Gesicht derer, die den öffentlichen Dienst am Laufen halten.“
Warnstreiks in Mecklenburg-Vorpommern
In ganz Mecklenburg-Vorpommern waren die Landesbeschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. In Schwerin trafen sich 1700 Demonstrierende mittags auf dem Bertha-Klingberg-Platz und zogen anschließend zur Kundgebung Richtung Staatskanzlei. Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro.
„Wir erwarten von Arbeitgeberseite Wertschätzung und echten Verhandlungswillen. Mit dem Warnstreik und der Demonstration heute in Schwerin senden wir eine klare Botschaft in Richtung Potsdam“, sagte Zeth in Hinblick auf die zweite Verhandlungsrunde.



