Spitzengespräch bei der DRV Bund: GdS will Flexi-Rente bekannter machen

Zu einem Austausch über Zukunftsfragen der gesetzlichen Rentenversicherung hat sich eine Delegation der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) am 11. April 2017 in Berlin mit der Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bund, Gundula Roßbach, getroffen. Der GdS Bundesvorsitzende Maik Wagner warb dafür, dass die DRV und die Politik die neuen Regelungen für einen flexiblen Übergang in die Rente stärker bekannt machen.

Derzeit halten sich demnach die Auswirkungen der „Flexi-Rente“ für die DRV und deren Beschäftigte in engen Grenzen. Die Inanspruchnahme von Teilrenten spiele derzeit nur eine sehr geringe Rolle. Gleiches gelte für die vom Flexi-Renten-Gesetz eröffnete Option, über die Regelaltersgrenze hinaus weiterzuarbeiten, um zusätzliche Rentenansprüche zu erwerben.

Weiteres Thema des Spitzengespräches war die Angleichung der Rentenwerte in Ost- und Westdeutschland, die in dieser Legislaturperiode beschlossen wurde. Wagner betonte, dass dies schlichtweg eine Frage der Gerechtigkeit sei. Die Kosten dafür müssten allerdings aus Steuermitteln und nicht durch Rentenversicherungsbeiträge getragen werden.

 

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