Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH)

Soziale Arbeit muss „Alter“ als Lebensphase in den Blick nehmen

Der DBSH hat am 23. Mai 2019 für eine emanzipative und aktivierende Soziale Arbeit mit und für alte Menschen geworben.

Bisher sei das Thema „Alter“ als gesellschaftliche Aufgabe und vor allem als Aufgabe für die Handlungsfelder Gesundheit und Pflege diskutiert worden. Es werde aber immer deutlicher, dass Alter und die damit zusammenhängenden Lebensfragen sowie Lebenslagen auch Thema der Sozialen Arbeit sind. Auch die Hochschulen der Sozialen Arbeit seien gefordert, „Alter“ als Lebensphase mit seinen besonderen Anforderungen in die Curricula und als Aufgabe der Forschung aufzunehmen. Den Studierenden müsse die Bedeutung der Sozialen Arbeit für und mit alten Menschen deutlich gemacht werden.

Die Aufgabe der Sozialen Arbeit sei es, alte Menschen in dieser Lebensphase zu unterstützen. Ihre Selbstbestimmung, Eigenständigkeit und Teilhabe sollen dadurch solange wie möglich erhalten und gefördert werden. Dies müsse in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen wie zum Beispiel der Medizin und Pflege erfolgen. In Fragen der Menschenrechte und Berufsethik könne diese Zusammenarbeit für alle zu einem erweiterten Blick über die eigenen Fachschranken hinwegführen.

 

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