• Tarifverträge

Landesbetrieb Forst Brandenburg

Sicherheiten und Perspektiven haben oberste Priorität

Arbeitnehmende

Am 20. Juli sind die Tarifverhandlungen zur sozialverträglichen Begleitung der Restrukturierung des Landesbetreib Forst Brandenburg (LFB) in Potsdam gestartet.

„Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen jetzt endlich eine Antwort auf die Frage, was mit ihren Arbeitsplätzen passiert“, so dbb Verhandlungsführer Volker Geyer. „Seit über einem Jahr - seit dem Gutachten zur Evaluierung des LFB - wächst der Unmut und die Ungewissheit bei den Beschäftigten. Und das zu Recht, weil nicht klar ist, wie der LFB zukünftig konkret organisiert sein wird. Hier fordern wir eine offene Kommunikation von der Arbeitgeberseite und die Erarbeitung einer gemeinsamen sozialverträglichen Lösung für alle Forstbeschäftigten. Denn nur das schafft Vertrauen und Sicherheit für die Kolleginnen und Kollegen“, so Geyer weiter.

Die dbb Verhandlungskommission machte zudem deutlich, das in Anbetracht der zahlreichen altersbedingten Personalabgänge in den kommenden Jahren dringender Handlungsbedarf besteht. Es müssen sowohl für die jetzigen Beschäftigten als auch für Nachwuchskräfte Perspektiven geschaffen werden. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Verlängerung des Tarifvertrages zur Regelung der Altersteilzeitarbeit-Forst im Bereich der Landesverwaltung Brandenburg (TV ATZ-F BB), der zum 31. Dezember 2022 ausläuft, nebst den Richtlinien zur Übernahme von Ausgleichsbeträgen zur Abwendung von Rentenabschlägen, zur Förderung der Inanspruchnahme der Altersteilzeit sowie der Abfindungsrichtlinie.

Die Tarifverhandlungen müssen konstruktiv fortgeführt werden. Darüber sind sich die Tarifvertragsparteien einig. Da hierzu weitere Daten und Fakten zur Struktur des LFB erforderlich sind, hat man sich mit der Arbeitgeberseite darauf verständigt, die Verhandlungen am 17. Oktober 2022 fortzuführen.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung