Initiative kulturelle Integration„Schreib für Hanau!“-Wettbewerb: Großes Finale in Berlin

Der Opfer des Terrors von Hanau gedenken, ein Zeichen gegen Rassismus setzen – das sind Ziele des Schulwettbewerbs „Schreib für Hanau!“.

Politik & Positionen

Neun Menschen wurden am 19. Februar 2020 bei dem rechtsextremistisch motivierten Anschlag in Hanau getötet, sechs verletzt. Der Schreibwettbewerb für Schülerinnen und Schüler findet jährlich statt, um ein Zeichen gegen Ausgrenzung zu setzen. Die Textbeiträge sollen sich mit Rassismus, Antisemitismus oder anderen Formen von Ausgrenzung befassen. Die Verfasserinnen und Verfasser der besten Beiträge haben eine Einladung nach Berlin erhalten, wo das große Finale des diesjährigen Wettbewerbs am 11. Februar 2026 mit einer Lesung in der Staatsbibliothek gefeiert wurde.

Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer sagte: „Klares Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt! Wir sind alle aufgerufen, uns gemeinsam jeglicher Form von Diskriminierung entgegenzustellen. Dies ist nicht nur unser gewerkschaftspolitischer, sondern auch bildungspolitischer Auftrag. Es ist sehr bewegend, dass dieser Wettbewerb auf so große Resonanz gestoßen ist und ich danke allen Schülerinnen und Schülern für ihre Ideen und allen Lehrkräften für ihr Engagement für Vielfalt!“

Simone Fleischmann, Vize des dbb sowie des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), engagierte sich als Jurymitglied im Wettbewerb und zeigte sich ebenfalls begeistert von der Leistung der Schülerinnen und Schüler: „Gerade in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung ist es von allergrößter Bedeutung, die Perspektiven junger Menschen zu verstehen und ihnen eine Plattform zu geben. Ich bin nicht nur den Finalistinnen und Finalisten hier in Berlin, sondern allen teilnehmenden jungen Menschen sehr dankbar für ihre wertvollen Beiträge.“

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