• Pressekonferenz zum Warnstreik in Sachsen
    Der SBB-Vorsitzende Gerhard Pöschmann und der SLV-Vorsitzende Jens Weichelt mit Vertretern von ver.di und GEW vor der Landespressekonferenz in Sachsen.

Sächsische Landesbeschäftigte am 11. März im Warnstreik

Nachdem die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst der Länder am 27. Februar 2015 in Potsdam nicht zu einem Angebot linearer Erhöhungen der Einkommen bereit waren, erhöhen die Beschäftigten den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Sächsische Landesbeschäftigte, unter ihnen vor allem Lehrerinnen und Lehrer, tragen im Rahmen eines ganztägigen Warnstreiks am 11. März ihre Forderungen auf die Straße. Zu Demozügen und Kundgebungen in Dresden, Chemnitz und Leipzig erwarten die Gewerkschaften mehrere Tausend Teilnehmer.

In Dresden rufen der dbb beamtenbund und tarifunion und seine sächsischen Lehrerverbände (SLV Sächsischer Lehrerverband, pvs Philologenverband Sachsen, LvBS Lehrerverband Berufliche Schulen Sachsen) zur Unterstützung der Forderungen auf: 5,5 Prozent Einkommensplus, mindestens 175 Euro, Anhebung des Ausbildungsentgelte um 100 Euro, Schaffung einer Entgeltordnung für Lehrkräfte, das heißt: ihre tarifliche Eingruppierung. Die Teilnehmer treffen sich ab 9:00 Uhr zum „Warnstreikfrühstück“ auf dem Postplatz. Von dort startet um 10:00 Uhr der Demozug zum Carolaplatz, wo um 11:00 Uhr eine Kundgebung stattfindet. Als Redner erwartet werden der SLV-Vorsitzende Jens Weichelt und der Landesvorsitzende des Sächsischen Beamtenbundes SBB, Gerhard Pöschmann.

„Die Empörung in den Schulen ist groß“, sagte der SLV-Vorsitzende Jens Weichelt, der auch Mitglied der Verhandlungskommission in Potsdam ist, am 5. März 2015 vor der Landespressekonferenz Sachsen in Dresden. „Die Leistungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst müssen in einer Einkommensrunde honoriert werden. Wir fordern auch: Keine Kürzungen bei der Altersvorsorge!“

SBB-Landesvorsitzender Gerhard Pöschmann machte klar: „Erst wenn das Tarifergebnis zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen wird, ist für uns diese Einkommensrunde abgeschlossen.“

 

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