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Regierungswechsel, Corona-Pandemie, Bundesjugendtag: 2022 steht viel an

Die dbb jugend erwartet ein arbeitsreiches Jahr 2022.

Die Pandemie hat nicht nur die Privatleben der Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt, sondern auch die Stärken und Schwächen des Staates aufgezeigt. Zu viele systemrelevante Berufe zeigten zunehmend ihre Fragilität, da sie gravierend unterbesetzt sind. Die erste Möglichkeit, im neuen Jahr zu zeigen, was bis dato aus der Corona-Pandemie gelernt wurde, werden die Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst sein. „Während viele Berufstätige die Möglichkeit hatten, aus dem Homeoffice zu arbeiten, leisteten Erzieher*innen, Kinderpfleger*innen und Sozialassistent*innen wahrscheinlich noch mehr Arbeit als sonst. Der besondere Druck durch die Pandemie erfordert ebenso besondere Entlastungen der körperlichen und psychischen Gesundheit wie angemessene berufliche Perspektiven“, forderte dbb jugend Chefin Karoline Herrmann zum Jahresauftakt.

Das interne Verbandsjahr startet mit der dbb Jahrestagung am 10. Januar 2022. Der Schwerpunkt werde dieses Jahr auf wichtigen Zukunftsthemen der Jugend liegen, betonte Herrmann, wie zum Beispiel die Zeit nach der Corona-Pandemie, der digitale Wandel oder Klimaschutz. Insbesondere werde das erste halbe Jahr jedoch vom Bundesjugendtag am 6. und 7. Mai in Berlin geprägt. Herrmann: „Auf dem Bundesjugendtag werden wir ein neues Vorstandsteam wählen und den neuen inhaltlichen Kompass für die kommenden fünf Jahre bestimmen. Mit dem Mitmachantrag können diesmal alle Mitglieder ihre Ideen und Vorschläge digital miteinbringen. Damit einher wird der Relaunch des dbb jugend magazin t@cker gehen, der in diesem Jahr unter dem Namen #staatklar neu aufgelegt wird.“

Nicht zuletzt starte das neue Jahr auch mit einer neuen Bundesregierung, die sich von Corona-Pandemie über Klimakrise, steigende Inflation, inakzeptable Mietpreise bis hin zur schleppend anlaufenden Digitalisierung einiges vorgenommen habe. „Viele dieser Probleme betreffen vor allem junge Generationen überdurchschnittlich, weswegen wir uns besonders auf die Zusammenarbeit freuen – genauso groß wie unsere Freude ist aber auch unser Wille, auf die zügige Beantwortung dieser Fragen zu drängen“, so Herrmann.

 

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