Thüringen

Personalentwicklungskonzept Schule: Erste Vereinbarungen unterzeichnet

Am 25. Oktober 2018 haben Gewerkschaften und Bildungsministerium erste Vereinbarungen des neu verhandelten Personalentwicklungskonzepts Schule unterzeichnet.

Zu den zentralen Inhalten zählt eine Personalreserve in Höhe von 10 Prozent des Grundbedarfs als schulinterne und mobile Vertretungsreserve (auch für Hortbetreuung und Fördermaßnahmen). Zudem gibt es künftig ein abgestimmtes Verfahren zu Versetzungen und Abordnungen, das neben dienstlichen auch verstärkt persönliche Gründe in den Blick nimmt und soziale Kriterien berücksichtigt. Zur Nachwuchsgewinnung wurden und werden außerdem die Einstellungsrichtlinien geändert, die bessere Besoldung der Regelschullehrerinnen und -lehrer sowie eine intensivere Berufswahl- und Studienorientierung vereinbart. Nicht zuletzt entstanden ein Grundsatzpapier zur Qualifizierung von Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger.

Der tbb Vorsitzende Helmut Liebermann sagte dazu: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben sich beharrlich in den Erarbeitungsprozess eingebracht. Angesichts der teilweise drastischen Situation an den Schulen war und ist es dringend notwendig, Wege zu einer Verbesserung zu suchen und zu finden. Die Schaffung einer Personalreserve und zielgerichtete Anstrengungen zur Nachwuchsgewinnung sind für uns besonders bedeutende Aufgaben. Wichtig ist jetzt, dass die Vereinbarungen schnell umgesetzt werden.“

 

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