Rheinland-Pfalz

Öffentlicher Dienstes soll attraktiver werden

Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweitzer, hat dbb Landeschefin Lilli Lenz für einen attraktiveren öffentlichen Dienst geworben. Wertschätzung gegenüber dem Personal und konkurrenzfähige Arbeitsbedingungen seien dafür grundlegend.

„Wir haben im Auftrag unser Mitglieder einen ganzen Strauß an Vorschlägen, mit denen der öffentliche Dienst in Rheinland-Pfalz attraktiv gemacht werden kann im Rennen um qualifizierte Kräfte. Ob das nun Forderungen nach verbesserten, dynamisierten und ruhegehaltsfähigen Zulagen oder nach Arbeitszeitflexibilisierungen und nach mehr Gesundheitsmanagement sind: Es müssen mittelfristig mehr Mittel lockergemacht werden. Und zwar ergänzend zum aktuellen landesrechtlichen Aufholen in der bundesweiten Rangliste der Beamtenbesoldung, was ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist“, sagte Lenz.

SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer: „Die SPD-geführte Landesregierung hat bewusst einen finanziellen Kraftakt vollzogen, um die Attraktivität der Beamten- und Richterverhältnisse in Rheinland-Pfalz weiter zu steigern. Die Besoldung wurde und wird für die Jahre 2019 und 2020 um jeweils 3,2 Prozent gesteigert sowie für 2021 um 1,4 Prozent. Hinzu kommt eine außerordentliche Bezügeanpassung um jeweils 2 Prozent zum 1. Juli 2019 und zum 1. Juli 2020 Die Besoldungsanpassung stellt eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes dar und zeigt die große Wertschätzung des Landes gegenüber seinen Beamtinnen und Beamten.“

Lenz und Schweitzer verurteilten erneut entschieden Gewalt gegen öffentlich Bedienstete. Grundsätzlich offen zeigte sich Schweitzer auch für die dbb Vorschläge zur Verbesserung und Ausweitung von Hilfsangeboten für Opfer. Diese sehen möglichst anonyme Kontaktmöglichkeiten zu zentralen Vertrauenspersonen oder Dienstleistern sowie für den Ausbau interner und externer Hilfsangebote vor.

 

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