NBB: Forderungen nach Pensionskürzungen sind unseriös

Der NBB Niedersächsischer Beamtenbund und Tarifunion hat sich am 6. Juli 2017 vehement gegen Forderungen des Bundes der Steuerzahler (Landesverband Niedersachsen und Bremen) nach Pensionskürzungen gewendet. Diese würden „nicht dadurch seriös und berechtigt, dass sie nahezu jährlich im Rahmen des medialen Sommerlochs wiederholt werden“, sagte NBB-Chef Friedhelm Schäfer.

Der Bund der Steuerzahler treibe ein durchsichtiges Spiel, so Schäfer weiter: „Er verschweigt, dass die Pensionäre bereits seit Jahren in erheblichem Umfang zur Reduzierung der Ausgaben unseres Landes beitragen. Sie haben ein um mindestens 8 Prozent reduziertes Jahreseinkommen. Er verschweigt, dass sein Vergleich mit einem Durchschnittsrentner nicht nur systembedingt unzulässig ist. Er verschweigt, dass unser Land aus den Besoldungsverzichten der Aktiven für deren Pensionen über die gesamte aktive Zeit hätte entsprechende Rücklagen bilden müssen. Er verschweigt, dass über Jahrzehnte die Allgemeinheit von diesen nicht vollzogenen Rücklagen – beispielsweise durch den Bau von Straßen und Investitionen in Bildung – erheblich profitiert hat. Er verschweigt, dass die von ihm beschriebene Situation seit langem bekannt ist und notwendige Maßnahmen bereits auf den Weg gebracht wurden.“

 

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