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Die Tarifverhandlungen über höhere Entgelte für die Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen sollen Anfang des Jahres 2022 starten, der Tarifvertrag ist bereits gekündigt. Nun wurde die Forderungsdiskussion eröffnet. Um mit den Beschäftigten vor Ort – unter Corona-gerechten Bedingungen – in die Diskussion einzusteigen, hat dbb Verhandlungsführer Volker Geyer mit Mitgliedern der komba am 10. Dezember 2021 einen digitalen Branchentag Luftsicherheit durchgeführt. Die Kolleginnen und Kollegen haben von der Situation an ihren Flughäfen berichtet und sich über mögliche Forderungen ausgetauscht. Zentrale Themen waren unter anderem die schwierigen Arbeitsbedingungen während der Pandemie und die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im nächsten Schritt wird jetzt die dbb Verhandlungskommission tagen und die Forderungen beschließen.

Nach circa 6 Stunden intensiver Verhandlung konnten sich der dbb und dataport am 9. Dezember 2021 auf einen vorläufigen Zwischenstand zu einem möglichen Tarifabschluss einigen. „Wir erwarten, dass der Arbeitgeber die sehr gute Arbeit der Beschäftigten respektiert und honoriert. Das muss sich im Tarifabschluss wiederspiegeln“, erklärte Volker Geyer, Fachvorstand Tarif und Verhandlungsführer des dbb. Das Zwischenergebnis hat die dataport-Geschäftsführung dem Verwaltungsrat als zuständiges Kontrollorgan zur Zustimmung vorgelegt. Dieser hat das Angebot der Arbeitgebendenseite nach heutigem Stand noch nicht freigegeben. Der dbb hat die klare Erwartung an den Verwaltungsrat, dass er noch in dieser Woche seine Zustimmung erteilt. Im Falle einer positiven Entscheidung wird der dbb sofort berichten. Sollte der Verwaltungsrat seine Zustimmung verweigern, werden dbb und Arbeitgebendenseite bereits am 5. Januar 2022 in einer dritten Verhandlungsrunde wieder zusammenkommen.

 

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