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Weitere Kurzmeldungen.

Am 15. April 2021 hat die Verhandlungskommission des dbb erneut mit Vertretern des Arbeitgeberverband Nahverkehr (AVN) und der Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) gesprochen. Thema der Verhandlungen waren die Tarifbedingungen bei der ASEAG und deren Tochtergesellschaft ESBUS (Eschweiler Bus- und Servicegesellschaft mbH), die beide Dienstleistungen im Nahverkehr in der StädteRegion Aachen erbringen. Dabei ging es insbesondere um die konkrete Umsetzung der Ergebnisse aus den Verhandlungen zum Tarifvertrag Nahverkehrsbetriebe Nordrhein-Westfalen (TV-N NW), insbesondere um die vereinbarten Entgelterhöhungen und die Abschaffung der Entgeltgruppe 5a. Die Arbeitgeberseite hat dem dbb diesbezüglich nach wie vor keinen schriftlichen Vorschlag vorgelegt. Auch für die Tochtergesellschaft ESBUS gibt es keinen Fortschritt. Hier fordert der dbb eine Annäherung an die Tarifbedingungen bei ASEAG.

Die Tagung des Hauptvorstandes des dbb Landesbundes in Nordrhein-Westfalen (DBB NRW) fand am 21. April 2021 zum zweiten Mal als Videokonferenz statt. Im Fokus stand die gewerkschaftspolitische Berufs- und Tarifpolitik. Neben der Einschätzung des DBB NRW Vorstandes zur bevorstehenden Besoldungs- und Tarifrunde für die Landesbeschäftigten wurden die Gespräche mit Vertretern der Landesregierung bezüglich der geforderten Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst thematisiert. Außerdem legten die Vertretungen der Frauen, Jugend und Senioren ihre Berichte vor.

Die Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes (DPhV) Susanne Lin-Klitzing hat die Bundesländer aufgefordert, schärfere Corona-Schutzmaßnahmen im Schulbetrieb umzusetzen, als im Infektionsschutzgesetz des Bundes vorgesehen sind. „Zeigen Sie, was der Föderalismus kann“, forderte die DPhV Chefin am 16. April 2021. „Zeigen Sie, dass Sie für guten Unterricht und eine sichere Schule mehr Sachverstand besitzen und bessere Rahmenbedingungen schaffen als der Bund.“ Konkret forderte Lin-Klitzing ein Impf-Angebote für alle Lehrkräfte, Testungen an jedem Präsenztag sowie die Impfstoffentwicklung für Kinder und Jugendliche.

„Der Rückgang der Kriminalitätsfälle bei bestimmten Delikten wie bei Wohnungseinbrüchen vermindert nicht das nach wie vor vorherrschende Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung“, sagte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Rainer Wendt am 15. April 2021 mit Blick auf die Vorstellung der neuesten Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS). Insgesamt ist die Kriminalität in Deutschland im vergangenen Jahr demnach trotz der Corona-Maßnahmen nur geringfügig um 2,3 Prozent auf insgesamt 5,31 Millionen Straftaten gesunken. Besorgniserregend sei, dass die Zahl der Fälle von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf einem hohen Niveau verharrt, nämlich 37 000 Fälle bundesweit. Wendt: „Die Hemmschwelle, Polizistinnen und Polizisten tätlich anzugreifen, sie zu bespucken und sogar zu schlagen, ist bei vielen verlorengegangen. Es zeigt sich, dass die Akzeptanz staatlichen Handelns weiter abnimmt und die Einsatzkräfte der Polizei dies täglich zu spüren bekommen.“

In diesem Jahr fallen Corona-bedingt die bei Schülerinnen und Schülern beliebten Zukunftstage, auch Girls- oder Boys-Day genannt, aus oder sie finden nur digital statt. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) empfiehlt Interessierten jedoch, den Arbeitsplatz Wald praktisch zu erleben. „Die Wald- und Forstberufe bieten interessierten jungen Leuten spannende Tätigkeitsfelder und hochinteressante Ausbildungs- oder Studiengänge. Digitale Formate sind zwar ein guter Einstieg in die Berufsorientierung. Wir raten allerdings allen Interessierten dazu, sich praktisch im Wald ein Bild zu machen“, sagte der BDF Bundesvorsitzende Ulrich Dohle am 20. April 2021. „Nur Draußen lässt sich die Vielseitigkeit der Forstberufe und die Komplexität des Ökosystems Wald, aber auch dessen Zauber erfassen. Wir empfehlen über mehrtägige Praktika in Forstbetrieben mitzuarbeiten, um einen eigenen Eindruck zu gewinnen.“

 

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