Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB)

Maßnahmen zur Verbesserung des Lehrerimages gefordert

„Lehrkräfte erbringen tagtäglich Höchstleistungen vor, im und nach dem Unterricht. Mit dem Beruf geht eine ungeheuer große Verantwortung einher. Das Engagement und die Belastung der Lehrkräfte müssen in der Öffentlichkeit stärker gewürdigt werden.“ Das erklärten die BvLB Bundesvorsitzenden Joachim Maiß und Eugen Straubinger am 19. November 2018.

Der Lehrerberuf habe in Deutschland das mieseste Image in ganz Europa. Lediglich jeder Fünfte würde seinem Kind empfehlen, Lehrer zu werden. Nur 22 Prozent der Deutschen meinen, dass Lehrkräfte von den Schülerinnen und Schülern respektiert werden. Gleichzeitig sei die Arbeitsbelastung beispielsweise durch heterogenere Klassen, Inklusion und Digitalisierung auch an beruflichen Schulen in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

„Unsere Lehrkräfte, die diese umfangreichen Aufgaben bewältigen, haben höchsten Respekt und Dank verdient. Hier besteht höchster Handlungsbedarf, um auch in Zukunft an beruflichen Schulen einen erfolgreichen und zukunftsorientierten Unterricht sicherzustellen. Wir brauchen mehr junge Menschen, die sich für ein Lehramt an beruflichen Schulen entscheiden“, so Maiß und Straubinger weiter. Dafür müssten sich aber auch die Bedingungen für Lehrkräfte an beruflichen Schulen spürbar verbessern, etwa durch Verringerung der Unterrichtsverpflichtung, kleinere Klassen oder bessere Beförderungsmöglichkeiten.

 

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