Rettungsdienste in Brandenburg:

„Lohnabsenkungen machen wir nicht mit“

Mit zwei brandenburgischen Rettungsdiensten (Märkisch-Oderland GmbH, Uckermärkische Rettungsdienstgesellschaft mbH) führt der dbb derzeit Tarifverhandlungen. Ziel ist bei beiden Rettungsdiensten ein fairer Tarifvertrag, der sich am TVöD orientiert und die Besonderheiten des Rettungsdienstes berücksichtigt. Die Verhandlungen stocken allerdings. Die Arbeitgeber wollen die reguläre Arbeitszeit der Beschäftigten absenken, erwarten aber trotzdem die gleiche Anwesenheitszeit. „Das bedeutet letztlich nichts anderes als eine Lohnabsenkung und das machen wir nicht mit“, sagte dbb Verhandlungsführer Sebastian Wiegandt.

Dies habe man den Arbeitgebern bereits mitgeteilt. „Für die nächsten Verhandlungsrunden im Februar erwarten wir tragfähige Angebote“, so Wiegandt weiter. „Beide Rettungsdienste gehören zum jeweiligen Landkreis, gerade deshalb ist es nicht zu akzeptieren, dass sich die Einkommens-Schere im Vergleich zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst weiter öffnet.“

 

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