Ostprignitz-Ruppiner Rettungsdienste GmbH:

Letzte Hindernisse ausgeräumt – Redaktionsverhandlungen stehen noch aus

Am 10. Dezember 2013 kam die Tarifkommission des dbb erneut mit der Arbeitgeberseite zusammen. Beide Seiten wollten letzte Unstimmigkeiten in einer gemeinsamen Runde ausräumen. Dieses Ziel wurde erreicht. Inhaltlich liegt ein vollständiger Kompromiss für alle Beschäftigten vor. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für eine Vielzahl von Beschäftigten wird es sofort zu spürbaren Verbesserungen kommen.

Wichtigster Teil der Einigung ist die künftige Angleichung der Gehälter an vergleichbare Tarifverträge. Ab dem 1. September 2013 werden die Tabellenentgelte in mehreren jährlichen Schritten bis zum Jahr 2018 erhöht. 2018 soll dann das Niveau gelten, das der dbb erfolgreich in anderen Tarifverträgen für den Rettungsdienst erreicht hat. Der Weg in diesen Tarifvertrag berücksichtigt die Vorbeschäftigungszeiten der Kolleginnen und Kolleginnen. So werden Verwerfungen gegenüber Neueinstellungen vermieden. Großen Einsatz hat die Tarifkommission dabei gezeigt, dass es nicht zu Verlusten bei Bestandsbeschäftigten kommt. Trotz der hohen Komplexität durch die vielen individuellen Regelungen in der ORD wurden dafür Lösungen erarbeitet.

Beide Seiten sind sich einig, dass der Tarifvertrag unabhängig von anstehenden gesellschaftsrechtlichen Änderungen sein soll und langfristig für die ORD und mögliche Nachfolgeorganisation gelten soll. Allerdings kann der Tarifvertrag erst nach Abschluss der Redaktionsverhandlungen und der Zustimmung der zuständigen Gremien Anfang nächsten Jahres umgesetzt werden, so dass angefallene Rückstände nachträglich im kommenden Jahr ausgezahlt werden. Unser Einsatz und Engagement hat sich gelohnt.

 

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