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Kultusministerkonferenz erkennt höheren Lehrerbedarf an

Am 4. Mai 2018 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Schülervorausberechnung herausgegeben. Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), sagte dazu: „Die KMK scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Endlich wurde der Bedarf korrigiert und an die stetig steigenden Geburtenzahlen und die Migrationszahlen angepasst.“

Nun sei eine „flächendeckende Lehrerausbildungsoffensive“ erforderlich, damit „ausreichend originär ausgebildete Lehrkräfte an die Schulen“ kämen, so Beckmann. „Hier muss natürlich außerdem der Mehrbedarf durch die Herausforderung der steigenden Heterogenität an den Schulen bedacht werden. Um Inklusion und Integration umzusetzen, braucht es deutlich mehr pädagogische Fachkräfte in der Schule und die Unterstützung durch multiprofessionelle Teams.“

Bereits nach bekannt werden der steigenden Geburtenzahlen hatte der VBE im Frühjahr 2018 darauf hingewiesen, dass die mehr geborenen Kinder bald einen Platz an der Grundschule benötigen. Beckmann: „Die Kultusministerien müssen verschieden Maßnahmen ergreifen, um den Bedarf zu decken. Hierbei ist auf eine qualitativ hochwertige Lehrerausbildung zu achten. Der Lehrermangel darf nicht zu Einbußen bei der Qualität führen.“

 

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