dbb berlin im Dialog mit SPD-Fraktionschef Saleh

Klare Absage an Rechentricks bei Besoldungsanpassung

Bei einer Diskussion mit dem Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, kritisierte dbb berlin Chef Frank Becker die Besoldungspolitik der Landesregierung scharf.

Mit einem Zuschlag von 1,1 Prozent auf das Tarifergebnis für die Beamtinnen und Beamten sei deren Besoldungsrückstand nicht bis 2021 aufzuholen, betonte Becker am 20. März 2019. „Schon gar nicht, wenn die Mehrheit der anderen Bundesländer jetzt zum 1. Januar erhöht“, rechnete der dbb Landeschef vor, „Berlins Beamtinnen und Beamte dagegen auf den 1. April vertröstet werden.“

Auf einen weiteren Missstand bezog sich die stellvertretende dbb Landesvorsitzende Sandra Kothe, als sie Saleh zum ausnahmslosen Ende der sachgrundlosen Befristung aufforderte. Dies werde im Steuerbereich teilweise immer noch widerrechtlich praktiziert.

Einig war man sich hingegen dabei, aufgrund der problematischen Situation an den Berliner Schulen Lehrerinnen und Lehrer wieder zur verbeamten und die ausufernde Gewalt gegen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes zu ächten und sichere Arbeitsplätze für die Betroffenen zur Verfügung zu stellen.

 

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