Kita-Qualitätsgesetz: dbb begrüßt Eckpunktebeschluss von Bund und Ländern

„Es ist gut, dass sich Bund und Länder endlich auf Eckpunkte für ein Qualitätsgesetz der Kindertagesbetreuung verständigt haben“, sagte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Ulrich Silberbach anlässlich eines entsprechenden Beschlusses der Bundesfamilienministerin und der 16 Jugend- und Familienministerinnen und -minister der Länder vom 19. Mai 2017.

„Es wird ohne die in den Eckpunkten vereinbarte signifikante Finanzierungsbeteiligung des Bundes nicht gehen“, so Silberbach weiter, der auch Bundesvorsitzender der eine Vielzahl von Erzieherinnen und Erziehern organisierenden komba gewerkschaft unter dem Dach des dbb ist. „Beim Kita-Ausbau hat sich in den letzten Jahren viel getan. Das aber wird nur helfen, wenn auch die Arbeitsbedingungen in den Einrichtungen spürbar besser werden“, so Silberbach.

„Die Erfüllung zentraler, vom dbb gemeinsam mit unseren Mitgliedsgewerkschaften komba gewerkschaft, dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Katholischen Erziehergemeinschaft Deutschlands (KEG) und dem Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit e.V. (DBSH) erhobenen Forderungen etwa nach einer Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels oder einer Stärkung der Kita-Leitungen rückt nun in greifbare Nähe“, verdeutlichte der dbb Vize. „Allerdings müssen wir auch realistisch sehen, dass die weiteren Schritte, also die tatsächliche Bereitstellung der Bundesmittel,  erst nach der Bundestagswahl im Herbst angegangen werden wird. Klar ist, dass der dbb und seine Mitgliedsgewerkschaften an diesem Thema im und nach dem Wahlkampf dranbleiben müssen und werden“, stellte Silberbach in Aussicht.

 

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