Haushalt 2018: DBB NRW will Attraktivitätsoffensive für öffentlichen Dienst

Mit Blick auf den Haushaltsentwurf und den Personaletat für das Jahr 2018 hat der Deutsche Beamtenbund Nordrhein-Westfalen (DBB NRW) eine Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst gefordert.

In Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels stehe der öffentliche Dienst in enormer Konkurrenz zur Privatwirtschaft um die besten Köpfe, erklärte der DBB NRW Vorsitzende Roland Staude. Leider sei es um dessen Wettbewerbsfähigkeit immer schlechter bestellt. „Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, nun endlich eine Attraktivitätsoffensive für den öffentlichen Dienst zu starten und Rahmenbedingungen zu schaffen, mit denen die am besten qualifizierten Fachkräfte gewonnen und vor allem auch langfristig gebunden werden können“, sagte Staude am 20. November 2017.

Notwendig sei deshalb in einem ersten Schritt die Anhebung der Eingangsbesoldung für den allgemeinen Verwaltungsdienst: In der Laufbahngruppen 1 im zweiten Einstiegsamt (von A 6 auf A 7) und in der Laufbahngruppe 2 im ersten Einstiegsamt (von A 9 auf A 10) sowie im zweiten Einstiegsamt (von A 13 auf A 14). Kritisch sei auch die neue Ausgestaltung des Pensionsfonds, die zu einer massiven Unterfinanzierung führe.

Zudem forderte Staude eine Anpassung der Stellenobergrenzen für den Justizbereich. Die alte Landesregierung habe für Teilbereiche der Landesverwaltung rund 700 Beförderungsmöglichkeiten in der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt geschaffen. Davon war allerdings der Justizbereich ausgenommen, weshalb dieser im Wettbewerb um qualifizierten Nachwuchs benachteiligt sei, da sich der Kreis der Bewerber mit anderen Ressorts regelmäßig überschneide.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung