Gewerkschaftsnachwuchs – unverzichtbar auch in den Personalräten

Dass die gewerkschaftlichen Jugendorganisationen des dbb und die dbb jugend als ihre gemeinsame Dachorganisation unverzichtbar sind, betonte der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende und Fachvorstand für Beamtenpolitik Hans-Ulrich Benra anlässlich des Festakts zum 60-jährigen Bestehen der dbb jugend am 21. Oktober 2016 in Berlin und würdigte das Engagement und die Verdienste des Gewerkschaftsnachwuchses.

Sandra Kothe, seit 2009 Vorsitzende der dbb jugend, hob hervor, ohne die Jugend habe auch der Erwachsenenverband bald keine Zukunft mehr. „Weil die Jungen für die Zukunft so wichtig sind, müssen sie sich auch in den Gremien wiederfinden. Schließlich werden dort Entscheidungen getroffen, die die Zukunft des Verbandes beeinflussen.“, so Kothe weiter. Für den Bereich der Personalvertretungen hat der dbb bereits im letzten Jahr Vorschläge entwickelt, wie die Einbindung der jungen Generation in die Personalrats-, aber auch in die Gewerkschaftsarbeit optimiert werden kann.

In einem Positionspapier zur Nachwuchsförderung in Personal- sowie Jugend- und Auszubildendenvertretungen, das am 23. Juni 2015 vom Bundeshauptvorstand des dbb beschlossen wurde, werden zahlreiche Möglichkeiten vorgestellt, um die Jugend besser als bisher in die verschiedenen personalvertretungsrechtlichen Gremien und Entscheidungsprozesse einzubinden. Darüber hinaus werden Ansätze für eine intensivere Einbindung und Betreuung junger Gewerkschaftsmitglieder in die Gewerkschaftsarbeit aufgezeigt. Das Positionspapier wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der dbb jugend und den dbb Gremien erstellt.

 

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