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Offen und teils kontrovers

Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein: Diskussionen fortgesetzt

Arbeitnehmende

Am 22. September 2022 hat der dbb die Gespräche mit der Sana AG über die zukünftigen tarifvertraglichen Rahmenbe-dingungen für alle Beschäftigten der Gemeinschaftskliniken Mittelrhein (GKM) fortgesetzt.

Die Verhandlungsführerin des dbb, Siglinde Hasse, stellvertretende Vorsitzende der Bundestarifkommission, hat dabei noch einmal nachdrücklich betont, dass der dynamische Besitzstand nach dem derzeit im GKM vorherrschenden Tarifvertrag TVöD-BT-K für alle vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine zentrale Forderung für Tarifverhandlungen über einen zukünftigen Haustarifvertrag für die GKM ist.

Vereinbarungsgemäß haben die Vertreter der Sana AG ihre Vorstellungen zu einer Vergütungsstruktur eines Haustarifvertrags erläutert und Beispielsberechnungen für repräsentative Berufsbilder der GKM erstellt.

Die dbb Verhandlungskommission mit ihren Vertreterinnen und Vertretern der komba Gewerkschaft wird die Struktur und diese Berechnungen zunächst intern bewerten und die Gespräche hierüber beim nächsten Treffen am 28. und 29. Oktober 2022 mit den Vertretern der Sana AG intensivieren. Dabei werden u. a. die Punkte der Definition von Überstunden, der Zuschläge für Sonderformen der Arbeit oder der dynamischen Pflegezulage, die alle im bisherigen Sana Konzerntarifvertrag schlechter geregelt sind oder fehlen, noch einmal aufgerufen. Bislang hatten sich die Sana Vertreter dazu noch nicht geäußert.

Es ist nach wie vor offen, ob abschließend ein Haustarifvertrag ausgehandelt werden kann, der die berechtigten Interessen der Beschäftigten der GKM umfassend wahrt.

 

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