Rheinland-Pfalz

Gemeinsame Erklärung zum Schutz der Beschäftigten vor Gewalt

Gewerkschaftliche Spitzenverbände des öffentlichen Dienstes und die Landesregierung haben eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet, die sich gegen Gewalt gegen die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wendet.

„Wer die Beschäftigten im öffentlichen Dienst durch Beleidigungen oder sogar tätliche Angriffe herabwürdigt, greift uns alle an. Diese Gewalt muss wirkungsvoll bekämpft und geahndet werden. Mit der Erklärung schreiben wir die gemeinsame Resolution von 2015 fort. Seither setzen wir uns gemeinsam ein für stärkeres Gegensteuern und bessere Betroffenenbetreuung auf allen Ebenen des öffentlichen Dienstes“, sagte der stellvertretende dbb Landesvorsitzende Gerhard Bold am 19. März 2019. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes sind Menschen im Dienst der Menschen. Dafür verdienen sie Achtung und Respekt.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte bei der Unterzeichnung: „Die Landesregierung will bestehende präventive Maßnahmen fortsetzen, sie passgenau ausbauen und noch mehr für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen tun, denen Gewalt widerfahren ist. Sie sollen direkte Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen vor Ort bekommen, die den Betroffenen zur Seite stehen können zum Beispiel bei Fragen der medizinischen oder psychologischen Betreuung, Hilfestellung bei der Anzeige der Gewalttat oder grundsätzlich bei der Frage, wie es nach dem Angriff weitergeht.“

 

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