Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode: Verhandlungen fortgesetzt!

Am 29. Oktober 2013 hat der dbb die Verhandlungen über einen Tarifvertrag zur Sicherung der Rechte der Beschäftigten im Hinblick auf die Folgen der geplanten Fusion der Landkreise Göttingen, Osterode und der Stadt Göttingen fortgesetzt. Der dbb ist vor Ort durch seine Mitgliedsgewerkschaft komba in den betroffenen Landkreisen und der Stadt Göttingen stark vertreten.

Forderungen verdeutlicht!

In den Gesprächen hat der dbb seine Forderungen präzisiert und deutlich gemacht, dass man insbesondere auf Regelungen zur Arbeitsplatzsicherheit und dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen bestehen wird. Ferner müssen ein Mehraufwand für verlängerte Anfahrtswege durch einen Fahrkostenersatz aufgefangen und auch sonstige besondere Belastungen für die Beschäftigten abgefedert werden. Versetzungen sollen nur im Einverständnis mit den Beschäftigten erfolgen können, und Herabgruppierungen infolge der Fusion müssen ausgeschlossen werden. Zudem müssen getroffene Individualabreden auch weiterhin Bestand haben, und Besitzstände dürfen nicht berührt werden. Angesprochen wurde ferner die Möglichkeit, in Einzelfällen Übergangslösungen mittels Altersteilzeitvereinbarungen zu finden. Ferner wurde die Bildung eines internen Arbeitsmarktes zwischen den freien Gebietskörperschaften angeregt.

Konstruktive Gespräche!

Die Forderungen wurden im Einzelnen mit den Arbeitgebern diskutiert, die hinsichtlich einzelner Punkte durchaus Entgegenkommen signalisiert haben, wenn es auch noch keine konkreten Zusagen seitens der Arbeitgeber gibt. Insgesamt verliefen die Gespräche in einer konstruktiven Atmosphäre. Als nächster Termin für die Fortsetzung der Verhandlungen ist der 24. Januar 2014 vereinbart worden.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung