Berliner Erklärung zur Bundestagswahl 2021

Frauen in Deutschland brauchen eine neue Politik

Als Mitinitiatorinnen unterstützen die dbb frauen den Aufruf der Berliner Erklärung. Ein „Weiter so“ darf es nach der Bundestagwahl im Herbst nicht mehr geben. Es ist Zeit für Parität, ohne Ausnahmen.

„Nur mit verbindlichen gesetzlichen Regelungen lassen sich die Gender Gaps bis 2030 schließen. Equal Pay Gap, Equal Care Gap, Digital Gender Gap – als Zivilgesellschaft können wir die Lücken in der Gleichstellung sowie deren Lösungsansätze zwar eindeutig benennen, aber realisieren können sie letztendlich nur die politischen Entscheidungsträger“, betonte Milanie Kreutz, Vorsitzende der dbb frauen am 22. Juni 2021 anlässlich der Veröffentlichung des Forderungskatalogs der Berliner Erklärung.

In ihrem gemeinsamen Maßnahmenkatalog, den sie an die Bundesparteien und ihre Spitzenkandidatinnen und -kandidatinnen richten, fordern die 41 Vertreterinnen und Vertreter der Berliner Erklärung Parität quer durch alle gesellschaftlichen Bereiche, gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt, die Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern und ein Leben frei von Gewalt für alle Frauen.

Heute findet das erste Gespräch mit der Spitzenkandidatin Janine Wissler, DIE LINKE, statt. Im nächsten Schritt sollen weitere Gespräche mit CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/DIE GRÜNEN und FDP folgen. Ziel ist die Aufnahme der gemeinsamen Forderungen im Koalitionsvertrag, unabhängig vom Ausgang der Wahlen.

Hintergrund: Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung existiert seit 2011. Aktuell gehören ihm 21 Frauenverbände als Initiatorinnen und 20 Verbündete aus unterschiedlichen Berufs- und Tätigkeitsfeldern an. Die Verbände dieses Bündnisses mit ihren unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen vertreten Frauen in all ihrer Vielfalt. Mehr dazu unter berlinererklaerung.de.

 

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