Flughafenfeuerwehren: Start der Verhandlungen zum Gesundheitsschutz

Die Tarifverhandlungen über einen bundesweit geltenden Tarifvertrag zum Gesundheitsschutz für die Beschäftigten der Flughafenfeuerwehren haben am 7. Dezember 2016 in Offenbach begonnen. Der dbb hatte in der Einkommensrunde 2016 mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) vereinbart, zu diesem Thema Tarifverhandlungen aufzunehmen.

Hohe Belastung der Feuerwehren

Der dbb hat klargestellt, dass Regelungen zum Gesundheitsschutz im Bereich der Flughafenfeuerwehren unverzichtbar sind, damit die Beschäftigten in der Lage sind, ihre sehr anstrengende und herausfordernde Tätigkeit auch bei fortschreitendem Alter auszuüben. Dafür sind detaillierte Vereinbarungen zum Erhalt beziehungsweise zur Wiederherstellung der Gesundheit dringend erforderlich. Außerdem muss das Risiko des Verlusts der Feuerwehrdiensttauglichkeit auch finanziell abgefedert werden und die Möglichkeit eines früheren Renteneintritts flächendeckend geschaffen werden, wie sie in vielen anderen Bereichen der Feuerwehr bereits besteht.

dbb stellt Forderungen vor

Die Verhandlungskommission des dbb hat zunächst ihre Forderungen im Einzelnen präsentiert. Demnach sind bundesweite Regelungen zu folgendem Themen notwendig:

  • Erhalt der Feuerwehrdiensttauglichkeit
  • Gegebenenfalls Wiederherstellung der Feuerwehrdiensttauglichkeit
  • Weiterbeschäftigung und finanzielle Absicherung bei Verlust der Feuerwehrdiensttauglichkeit
  • Regelungen zum vorzeitigem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit finanziellem Ausgleich

Die Verhandlungen werden im Frühjahr 2017 fortgesetzt.

 

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