• Das Foto zeigt Kai Rosenberger, Vorsitzender des dbb-Landesbundes in Baden-Württemberg, Manuel Hagel (CDU) und dbb-Chef Volker Geyer.
    Sind sich einig: Kai Rosenberger (BBW), Manuel Hagel (CDU) und dbb-Chef Volker Geyer.

Baden-WürttembergEinkommensrunde: Hagel will Tarifergebnis auf Besoldung übertragen

Baden-Württemberg wählt im März einen neuen Landtag. Im Gespräch mit den dbb-Chefs von Bund und Land bekennt sich CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel zum Berufsbeamtentum.

Einkommensrunde 2026

Der dbb Bundesvorsitzende Volker Geyer zeigte sich nach dem Treffen mit Hagel am 8. Januar 2026 zufrieden: „In Zeiten großer Unsicherheit ist ein funktionierender Staat wichtiger denn je. Dafür ist das Berufsbeamtentum unerlässlich. Ich bin froh, dass Manuel Hagel diese Sichtweise teilt.“ Das sei heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr, wie etwa die Vorschläge von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas zur Einbeziehung der Beamtinnen und Beamten in die gesetzliche Rente zeigten. Hagel sagte: „Ich stehe ohne Einschränkung zum Berufsbeamtentum. Zu seinen Grundsätzen gehören eine verlässliche Besoldung, eine sichere Altersversorgung nach dem aktiven Dienst sowie die Beihilfe im Krankheits- und Pflegefall. Diese Verlässlichkeit macht den öffentlichen Dienst stark und sichert seine Qualität und Loyalität.“

Mit Blick auf die laufende Einkommensrunde für die Beschäftigten der Länder sagte Kai Rosenberger, Vorsitzender des dbb-Landesbundes in Baden-Württemberg (BBW): „Nach Abschluss der Tarifverhandlungen dürfen Besoldung und Versorgung nicht außen vor bleiben. Ich bin froh, dass Manuel Hagel das genauso sieht.“ Dieser hatte im Gespräch bestätigt: „Die Ergebnisse des Tarifvertrags der Länder wollen wir als CDU zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung und die Versorgung der Beamtinnen und Beamten, der Richterinnen und Richter sowie der Versorgungsempfänger übertragen. Reichen die Mittel im Personalglobaltitel dafür nicht aus, schaffen wir im Nachtragshaushalt die notwendige Grundlage. Denn eine amtsangemessene Besoldung ist kein Almosen, sondern eine Investition in ein funktionierendes Staatswesen.“

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