• Warnstreik in Kiel

Einkommensrunde 2014 für Bund und Kommunen:

Druck zur dritten Runde auch in Kiel erhöht: Geld ist genug da – auch für uns!

Die Arbeitgeber haben auch in der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen noch immer zu wenig Bewegung gezeigt. „Unsere Forderungen liegen seit Wochen auf dem Tisch, und wir erwarten einen vernünftigen Abschluss“, betonte dbb Landesschefin Anke Schwitzer auf einer Kundgebung am 27. März 2014 in Kiel, an der sich circa 2.000 Beschäftigte aus den dbb Gewerkschaften beteiligt haben. „Geld ist dank sprudelnder Steuerquellen genug da“, stellte Schwitzer unter dem Beifall der Demonstranten fest, „aber offenbar nicht für diejenigen, die durch ihre Arbeit dafür sorgen, dass unser Staatswesen rund um die Uhr einwandfrei funktioniert.“

„Angesichts dessen kommt die ‚leere Taschen-Rhetorik‘ der Arbeitgeber gar nicht gut bei den Kolleginnen und Kollegen an. Da darf sich niemand wundern, wenn wir unseren wachsenden Unmut bis zur nächsten Verhandlungsrunde wieder auf die Straße tragen“, so Schwitzer. „Ich kann Herrn de Maizière und Herrn Böhle nur raten, das Taktieren aufzugeben und in der nächsten Runde gemeinsam mit uns ein anständiges Ergebnis zu erzielen.“

 

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