Technologischer Wandel

Digitalisierung in Europa voranbringen

Der Zweite Vorsitzende des dbb beamtenbund und tarifunion und Fachvorstand Beamtenpolitik, Friedhelm Schäfer, fordert einen raschen Ausbau des europäischen digitalen Binnenmarktes. Gerade die Bundesrepublik müsse sich diesbezüglich besonders anstrengen.

„Deutschland liegt im europäischen Digitalisierungsindex nur auf Platz elf. Was die Inanspruchnahme digitaler öffentlicher Dienste angeht, sogar nur auf Platz 20 – und das seit 2015. Wir müssen endlich etwas tun“, bekräftigt Schäfer. „Der technologische Wandel ist Fakt. Wir können ihn gestalten, ihn für Weiterentwicklungschancen nutzen. Der dbb wird die Digitalisierung im Sinne der Beschäftigten begleiten.“

Die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung bedeute neue, europaweit funktionierende Kommunikations- und Interaktionswege zwischen Bevölkerung, Unternehmen und Behörden zu ermöglichen. Schon in Deutschland habe es wegen der föderalen Strukturen große Schwierigkeiten bei der Umsetzung einer digitalen Agenda gegeben. Deswegen solle in Europa von Anfang an zusammengearbeitet werden, um die Interoperabilität der Systeme sicherzustellen. Schäfer: „Ich begrüße daher die 2017 gestartete Initiative zur Europäischen Digitalagenda zwischen Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien sehr. Das Bestreben dieser vier Staaten sich als „Digitalunion“ einen gemeinsamen Rechtsrahmen zu geben, wird die Grundlage für unseren digitalen Binnenmarkt darstellen.“

 

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