Verband Bildung und Erziehung

Deutschland soll mehr in Bildung investieren

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat gemeinsam mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) anlässlich der Empfehlungen der Kommission der Europäischen Union (EU) im Rahmen des „Europäischen Semesters“ gefordert, dass Deutschland endlich deutlich mehr Geld in gute Bildung investiert. „Die Empfehlungen bestätigen, dass wir weiterhin unter dem EU-Durchschnitt liegen und immer noch deutlich unter 10 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Bildung ausgeben. Für ein so reiches Land ist das ein Armutszeugnis“, kritisiert der VBE-Bundesvorsitzende, Udo Beckmann.

Das „Europäische Semester“ gehört zum Rahmenwerk der wirtschaftspolitischen Steuerung der Europäischen Union. Es erstreckt sich im Wesentlichen über die ersten sechs Monate eines Jahres und ist ein Zyklus, in dessen Verlauf die EU-Mitgliedstaaten ihre Wirtschafts- und Fiskalpolitik aufeinander abstimmen. Dazu gibt die EU-Kommission regelmäßig landesspezifische Empfehlungen an die Mitgliedsstaaten und hat nun zum wiederholten Mal Deutschland schlechte Noten erteilt, weil das Land zu wenig Geld in die Bildung investiert. Zusätzliche Ausgaben für Bildung, Forschung und Innovation seien jedoch von entscheidender Bedeutung für das Wachstumspotenzial in Deutschland.

 

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