dbb: Scheitern der Hartz IV-Verhandlungen ist „eine Katastrophe“

Das vorläufige Scheitern der Hartz IV-Regelung stößt beim dbb beamtenbund und tarifunion auf großes Unverständnis. „Für die Menschen, die betroffen sind, ist das katastrophal“, sagte der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen am 9. Februar 2011 den „Westfälischen Nachrichten“. Für die öffentliche Verwaltung sei das nicht weniger katastrophal. „Unsere Ämter müssen jetzt die Prügel dafür einstecken, dass sich die Politik nicht einigen kann“, sagte Heesen. „Wir sind das Opfer einer politischen Kontroverse.“

Den Behörden bliebe jetzt nur, die Menschen zu vertrösten. Besser wäre es nach Auffassung Heesens gewesen, ab 1. Januar zumindest das zu zahlen, was zwischen den Parteien bereits vereinbart war. Der dbb rechnet nun mit einer Klagewelle bei den Gerichten.

 

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