2. Verhandlungsrunde für Bund und Kommune

dbb jugend fordert angemessenes Arbeitgeber-Angebot

Mit großen Erwartungen startet die dbb jugend in die zweite Verhandlungsrunde am 11./12.März 2016 in Potsdam. Dbbj-Chefin Sandra Kothe ist gespannt: „Die Arbeitgeber haben bereits eine Chance verstreichen lassen, sich zügig zu einigen. Sie können es sich nicht leisten, weiter das Instrument der Verzögerung zu bedienen.“

Für die über 100.000 Azubis und Praktikanten bei Bund und Kommune fordert die dbb jugend eine Erhöhung der Azubientgelte um 100 Euro, die unbefristete Übernahme, 30 Tage Urlaub und Verbesserungen bei den Reisekosten.

Kothe verwies auf den nötigen Handlungsbedarf, die Ausbildungsbedingungen im öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten. „Der demografische Wandel und gestiegene Herausforderungen stehen sinkenden Bewerberzahlen gegenüber. Dem müssen wir auch durch eine verbesserte Einkommenssituation entgegen wirken“, so Kothe. Besonders wichtig ist der Jugendvorsitzenden die Übernahme: „Junge Menschen brauchen eine Perspektive und die gibt’s nur mit Übernahme. Wenn unser Nachwuchs nicht mit Sicherheit planen kann, wird er sich für ein besseres Angebot in der freien Wirtschaft entscheiden. Dabei brauchen wir sie so dringend“.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung