Kothe: "Gut gekämpft"

dbb jugend begrüßt Tarifeinigung im Länderbereich

Die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Kothe hat die heutige Tarifeinigung für die Beschäftigten der Länder begrüßt: „Wir haben in den vergangenen Wochen gut gekämpft. Der mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erreichte Kompromiss setzt in Sachen Einkommen, Übernahme und Urlaub ein klares Zeichen für den Berufsnachwuchs.“ Das hör- und sichtbare Engagement der dbb jugend-Organisationen während der bundesweiten Warnstreiks und Protestaktionen habe sich ausgezahlt, zeigte sich Kothe zufrieden. Als positiv bewertete die dbb jugend-Chefin auch, „dass wir mit diesem Abschluss Anschluss an die Bezahlungs- und Beschäftigungsbedingungen der Azubis und jungen Kolleginnen und Kollegen in Bund und Kommunen halten. Um vollständige Gerechtigkeit herzustellen, muss das Tarifergebnis jetzt umgehend auf den Landes- und Kommunalbeamtenbereich übertragen werden“, forderte Kothe.

Die Ausbildungsentgelte erhöhen sich rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 50 Euro. Am 1. Januar 2014 folgt eine lineare Erhöhung um 2,95 Prozent. „Ausgehend von einer Vergütung von 700 Euro im Monat ist das insgesamt eine Steigerung um rund 9,3 Prozent – das kann sich sehen lassen und ist für die Nachwuchsgewinnung im öffentlichen Dienst ein strategisches Plus“, betonte die dbb jugend-Vorsitzende. Auch die Erhöhung des Urlaubsanspruchs von bislang 26 auf 27 Tage bedeute eine Attraktivitätssteigerung, hob Kothe hervor. Als Erfolg begrüßte sie zudem die vereinbarte Übernahmegarantie: „Bei vorausgesetztem Bedarf werden alle Auszubildenden für zwölf Monaten übernommen, im Anschluss – bei entsprechender Bewährung – unbefristet.“

Neben den Azubi-Spezifika wurde in Potsdam vereinbart:

Die rund 800.000 Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes der Länder erhalten eine lineare Anhebung ihrer Gehälter

  • um 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013 sowie
  • um 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014.

Alle Beschäftigten haben künftig einen Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Jahr.

Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags endet am 31. Dezember 2014.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung