• Manifest „Haltung zählt“
    Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt (rechts im Bild) bei der Vorstellung des Manifests „Haltung zählt“ am 29. November 2016.

dbb gehört zu Erstunterzeichnern des Manifests „Haltung zählt“

Der dbb gehört zu den Erstunterzeichnern des Manifests „Haltung zählt“, mit dem Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband e.V. (BLLV) an die Öffentlichkeit appelliert, sich aktiv gegen Hass, Aggression und Gewalt in der Gesellschaft zu wenden. Unter den 58 prominenten Erstunterzeichnern, die am 29. November 2016 auf einer Pressekonferenz in München vorgestellt wurden, ist der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt.

„Mit zunehmender Besorgnis registrieren wir eine Zunahme von Gewalt gegenüber Beschäftigten des öffentlichen Dienstes und in unserer Gesellschaft“, sagte Dauderstädt. Dabei verschwimme die Grenze zwischen verbaler und physischer Gewaltanwendung zusehends. „Umso wichtiger erscheint es auch uns, frühzeitig einer weiteren Verrohung der Sprache entgegenzutreten“, so der dbb Chef mit Blick auf einen wesentlichen Inhalt der Resolution. „Wir unterstützen daher das Manifest, weil Anstand, Geschmack und Gewissen schon in der Schule den sozialen, ästhetischen und moralischen Rahmen für das weitere Leben zu setzen pflegen.“

„Das Fundament unserer Demokratie wird durch Hass, Aggression und Gewalt untergraben“, sagte die Präsidentin des BLLV, Simone Fleischmann, „egal, ob sich dies gegen Andersdenkende, engagierte Mitbürger, Politiker, Minderheiten, Flüchtlinge oder das sogenannte System richtet. Wer Respekt, Wertschätzung und Interesse für andere Menschen aufgibt, stellt die Grundlagen unserer Gesellschaft in Frage und gefährdet den sozialen Frieden.“ Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Manifests „Haltung zählt“ verpflichten sich, das Manifest persönlich und innerhalb ihres Umfeldes aktiv zu unterstützen. So solle die Gesellschaft besser vor Spaltung, Brutalität und Rücksichtslosigkeit geschützt und die Demokratie bewahrt werden. „Wir Lehrerinnen und Lehrer wollen, dass unsere Kinder in einer weltoffenen Gesellschaft leben. Sie sollen Respekt, Wertschätzung und Interesse für die anderen Menschen erleben und leben - unabhängig davon, welcher Religion sie angehören, welche Hautfarbe und welches Geschlecht sie haben, welche Muttersprache sie sprechen und welche Meinung sie vertreten.“

 

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