dbb bundesseniorenvertretung: Bearbeitungsdauer von Beihilfeanträgen ist ein stetes Ärgernis

„Immer wieder müssen Beamte und Versorgungsempfänger bis zu drei Monate und länger auf die Bearbeitung ihres Beihilfeantrags warten - das muss sich ändern“, hat der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung, Wolfgang Speck, am 15. März 2017 gefordert. Die Bearbeitungsdauer könne zu erheblichen finanziellen Belastungen führen.

Gerade ältere Menschen hätten oft einen höheren medizinischen Behandlungsbedarf und müssten, um die Zahlungsfrist von zwei bis vier Wochen einzuhalten, in teils erheblichem Umfang in Vorleistung treten. Dies wiederum könne zur Überziehung des Kontos mit den entsprechenden Kosten führen, so Speck. Die Zahlungsfrist verstreichen zu lassen, sei auch keine Alternative, da in diesem Fall Verzugszinsen anfielen. „Man kann diese Situation nur als ein stetes Ärgernis bezeichnen“, stellte der Senioren-Chef fest.

 

zurück
Rechtsprechung

Rechtsprechung