Verband Deutscher Realschullehrer (VDR)

Corona-Pandemie: Böhm mahnt bei Schulöffnungen zur Vorsicht

Angesichts der angekündigten pauschalen Schulöffnungen etwa in Nordrhein-Westfalen und Bayern hat der VDR Bundesvorsitzende und dbb Vize Jürgen Böhm am 28. Mai 2021 zur Einhaltung der getroffenen Vereinbarungen aufgerufen.

„Ich warne die Verantwortlichen in einzelnen Ländern davor, jetzt einfach vorschnell Grenzwerte nach oben zu verschieben, getroffene Regeln umzudefinieren und mit willkürlich gewählten Öffnungsdaten für Schulen zu agieren, die man zum heutigen Zeitpunkt noch gar nicht überblicken kann“, so Jürgen Böhm.

„Mit den sinkenden Infektionszahlen und dem schrittweisen Übergang in den Präsenzunterricht in immer mehr Gebieten Deutschlands ist bereits ein wichtiges Ziel erreicht worden und die Pandemie scheint nach der dritten Welle endlich auf dem Rückzug“, so der VDR Bundesvorsitzende. Der richtige Weg sei nun die Einhaltung der vom Robert-Koch-Institut (RKI) vorgegebenen Grenzwerte. Viele Landkreise und Städte erreichten bereits jetzt – auch durch das Voranschreiten der notwendigen Impfungen – gesicherte Werte unter einem Inzidenzwert von 50 und Schulen wechselten in den vollen Präsenzunterricht. Nach wie vor müsse man jedoch die Inzidenz-Grenzen von 50 und 100 im Blick behalten und die Öffnungsschritte mit den Betroffenen transparent abstimmen. Böhm: „Endlich ist der dringend erforderliche Präsenzunterricht in Sichtweite. Wir dürfen jetzt nicht Gefahr laufen, das Erreichte vorschnell aufs Spiel zu setzen. Kinder und Jugendliche in Gebieten mit noch zu hohen Inzidenzwerten mit Angst in die Schulen zu schicken, kann nicht unserem Interesse liegen.“

 

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