Verband Bildung und Erziehung (VBE)

Bündnis fordert innovativen und hochwertigen Schulbau fördern

Der VBE hat mit der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft sowie dem Bund Deutscher Architekten (BDA) ein Eckpunktepapier zum Programm „Innovative Schulbauten für die Bildung der Zukunft“ entwickelt.

Darin präzisieren die Organisationen ihre langjährige Forderung nach Investitionen in innovative und hochwertige Schulbauten in Deutschland präzisiert und fordern Bund, Länder und Kommunen zum Handeln auf. Angesichts der aktuellen Entwicklung müsse – trotz wirtschaftlicher Einbußen in den Kommunen – ohne Verzögerung in zukunftsfähigen Schulbau investiert werden. Bund und Länder sollen dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung stellen. Kommunen als Schulträger sollen sich im Gegenzug verpflichten, leistungs- und zukunftsfähige Schulen zu bauen. Die dafür nötigen Qualitätskriterien müssten von Bund und Ländern unter Wahrung der Kultushoheit der Länder gemeinsam definiert werden.

Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), bekräftigt die Forderungen: „Die aktuellen Herausforderungen zeigen uns wie in einem Brennglas die Defizite des Bildungssystems. Dazu gehört neben Lehrkräftemangel und massiven Versäumnissen in Sachen Digitalisierung, dass in vielen Kommunen die Schulbauten nicht den pädagogischen Erfordernissen entsprechen und auch nicht ausreichend für die notwendige Einhaltung von Hygieneregeln ausgestattet sind. Die Politik darf den Raum als „dritten. Pädagogen“ nicht länger zugunsten von kurzlebigen Lösungen vernachlässigen. Pädagogisch leistungsfähige Schulbauten sind ein bedeutender Baustein, um den Beschäftigten und Schülerinnen und Schülern einen gesunderhaltenden und sicheren Ort zum Lehren und Lernen im umfassenden Sinne bereitzustellen – ganzheitlich und nachhaltig.“

 

 

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