Bremen: Kritik an geplanter Besoldungsanpassung

Der von Bremens Bürgermeister Carsten Sieling am 7. April 2017 vorgestellte Gesetzentwurf zur Anpassung der Beamtenbesoldung ist beim dbb bremen auf Kritik gestoßen. Dass das ohnehin moderate Tarifergebnis nicht zeitgleich auf die Beamten und Versorgungsempfänger übertragen werde, sei kein Zeichen der Wertschätzung, teilte der dbb Landesbund mit. Der Landesbundvorsitzende Jürgen Köster bemängelte, dass damit die seit Jahren stattfindende Schlechterstellung der Beamten ihre Fortsetzung finde.

Laut dem Gesetzentwurf ist unter anderem zum 1. Juli 2017 eine Erhöhung der Grundgehaltssätze um 2,0 Prozent vorgesehen (mindestens 75 Euro) sowie zum 1. Juli 2018 um weitere 2,35 Prozent. Die Anwärtergrundbeträge sollen zeitgleich um jeweils 35 erhöht werden. Wieder einmal zeige sich, heißt es beim dbb bremen dazu, dass die Fürsorgepflicht des obersten Dienstherrn gegenüber den Bediensteten nicht vorhanden sei obwohl diese Ihren Dienst mit voller Hingabe leisteten.

 

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