BLBS begrüßt die Ergebnisse des BIBB-Diskussionspapiers

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) habe in seinem Diskussionspapier „Berufsschule im dualen System – Daten, Strukturen, Konzepte“ die gegenwärtige Situation an den beruflichen Schulen in Deutschland sehr passend zusammengefasst, erklärte Eugen Straubinger, der Bundesvorsitzende des BLBS, am 18. August 2017 in Berlin. „Die betriebliche und schulische Seite der dualen Berufsausbildung wurden in dem Projekt sachlich fundiert, klar und deutlich gegenübergestellt. Die Berufsschule hat in Deutschland einen besonderen Stellenwert als dualer Lernortpartner.“

 

Für den Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) seien die Ergebnisse des Projektes nicht neu, so Straubinger: „Wir haben schon immer auf die Schwierigkeiten und Probleme bei den Berufsschulen hingewiesen: den demographischen Wandel und dessen Auswirkungen, die verstärkte Differenzierung innerhalb der Ausbildungsberufe oder die unterschiedliche Zusammensetzung der Berufsschulklassen.

Der BLBS fordert daher von der Politik die beruflichen Schulen entsprechend der sich wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt personell anzupassen, technisch modern auszustatten und sie bei wichtigen Forschungsvorhaben zu unterstützen, etwa der Suche nach Möglichkeiten zur Sicherung regionaler Wirtschaftsstandorte, die Analyse ungünstiger Verkehrsinfrastrukturen für die Ausbildungsbereitschaft der Berufsschüler oder die Rolle der beruflichen Schulen für die Fachkräftesicherung.

 

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