Beschäftigte der VGW im Warnstreik: Endlich Verhandlungen für Haustarifvertrag aufnehmen

Beschäftigte der VGW (Verkehrsgesellschaft Wiesmoor mbH) sind am 18. Februar 2015 von Betriebsbeginn um 5:00 Uhr an in einen befristeten Warnstreik getreten. Viele der VGW-Fahrten fielen ersatzlos aus. Der Busverkehr in der Region blieb weit bis in den Vormittag unregelmäßig.

Mit ihrer mehrstündigen Arbeitsniederlegung (bis 9:00 Uhr) wollen die Kolleginnen und Kollegen, die meisten von ihnen im Fahrdienst, ihrer Forderung nach Aufnahme von Verhandlungen für einen Haustarifvertrag Nachdruck verleihen. Zu dem Warnstreik aufgerufen hatte die im dbb beamtenbund und tarifunion organisierte Nahverkehrsgewerkschaft (NahVG).

„Der Arbeitgeber hat es bislang nicht einmal für nötig gehalten, auf unsere Aufforderungen vom Dezember des vergangenen und Januar dieses Jahres zur Aufnahme von Tarifverhandlungen für einen Haustarifvertrag zu reagieren. Jetzt sind wir mit unserer Geduld am Ende“, machte Walter Jezak, stellvertretender Vorsitzender der NahVG, vor den Mitgliedern der Gewerkschaft deutlich, die sich vor dem Betriebshof Aurich versammelt hatten.

Die Kolleginnen und Kollegen fordern die Aufnahme von Tarifverhandlungen für einen Haustarifvertrag für die Beschäftigten der VGW, eine Verbesserung der geltenden Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen und die Schaffung finanzieller Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten.

Im Einzelnen geht es unter anderem um eine einheitliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden für alle Beschäftigen, die Schaffung eines einheitlichen Vergütungssystems für den Fahrdienst (differenziert nach Betriebszugehörigkeit), Verbesserungen der Lohnfortzahlung bei Urlaub und Krankheit sowie erhöhte Zuschläge im Fahr- und Reinigungsdienst.

 

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