Berlin: Kritik am mobilen Kinderbetreuungsservice

Der stellvertretende Vorsitzende der dbb Bundestarifkommission, Andreas Hemsing, hat den neuen mobilen Kinderbetreuungsservice des Berliner Senats kritisiert. Es handelt sich um eine Vermittlungsstelle für Eltern, die Tagesmütter und -väter für die Betreuung ihrer Kinder in der eigenen Wohnung suchen. „Als überbrückende Maßnahme kann das sinnvoll sein, um gerade berufstätige Eltern bei der Betreuung zu unterstützen“, sagte Hemsing am 15. September 2016. „Das Modell zeigt, dass der Bedarf gegeben ist. Mittelfristig ist das aber kein Ersatz für einen Ausbau der Betreuung in den Kitas.“

So sollen über den mobilen Kinderbetreuungsservice des Berliner Senats ab Januar 2017 Betreuungskräfte vermittelt werden, die einen Basisqualifikationskurs als Tagesmütter oder -väter absolviert haben. Allerdings verdienen sie dort auch nur 8,50 Euro pro Stunde. „Das Ziel sollte es sein, die bestehenden Kitas so mit Personal auszustatten, dass das dortige, qualifizierte Personal vergleichbare Services anbieten kann.“

 

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