Bayern

Behördenverlagerung: Beschäftigte sollen eingebunden werden

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat angekündigt, dass weitere Behörden in ländliche Regionen verlagert werden sollen. Der Chef des dbb Landesbundes Rolf Habermann forderte, dass dies „wie bisher in enger Abstimmung mit den Beschäftigten“ erfolgt.

„Dabei gilt: Keine Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten und umfassende Absicherung derer, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht wechseln können oder wollen“, so der BBB Vorsitzende am 15. Januar 2020. Bereits seit 2015 würden sukzessive Behörden und staatliche Einrichtungen aus Ballungsräumen in ländliche Regionen verlagert. Dabei habe sich das Personalrahmenkonzept, das in enger Abstimmung mit den Beschäftigtenvertretungen erarbeitet wurde, bewährt.

Habermann weiter: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass auch durch die neuen Pläne der bayerischen Staatsregierung die Beschäftigten keine Nachteile erfahren.“ Keiner dürfe von den angedachten Maßnahmen überrumpelt werden, keiner in eine Zwangslage versetzt werden. „Wie immer gilt: Wir müssen an einem Strang ziehen. Wir stehen zu konstruktiven Gesprächen bereit.“

 

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