Tragfähiges Konzept zur Nachwuchsgewinnung gefordert:

bbw-jugend trifft CDU-Baden-Württemberg

Der öffentliche Dienst muss trotz angespannter Haushaltslage für Berufseinsteiger attraktiv bleiben. Das mahnt die bbw-jugend seit Langem an und hat jetzt in der CDU Baden-Württemberg einen Verbündeten Forderung gefunden. Landesjugend-Chefin Natascha Venturelli und der innenpolitische Sprecher der CDU, Thomas Blenke, trafen sich am 6. August 2012 zu einem Gedankenaustausch und forderten im Anschluss gemeinsam im Hinblick auf den zunehmenden Fachkräftemangel ein tragfähiges Konzept, um qualifizierten Nachwuchs für den öffentlichen Dienst zu gewinnen.

Maßlos enttäuscht zeigte sich die bbw-jugend erneut von den jüngsten Sparpläne der grün-roten Landesregierung. Insbesondere das Vorhaben, die Eingangsbesoldung im gehobenen und höheren Dienst abzusenken, sorgt für Verärgerung. Venturelli und CDU-Politiker Blenke waren sich einig, dass Sparen bei Berufseinsteigern ein absolut falsches Signal sei angesichts des leer gefegten Berufnachwuchs-Markts. In den kommenden Jahren würden bundesweit über 30 Prozent der im öffentlichen Dienst Beschäftigten in den Ruhestand gehen, geeignetes Nachwuchspersonal sei indes weit und breit nicht in Sicht, betonte Venturelli. „In der Privatwirtschaft werden derweil mit gezielten Angeboten und Programmen Fachkräfte umworben“, so die bbw-jugend-Leiterin. „Und wenn man sieht, wie schwierig das schon ist, wird es für den öffentlichen Dienst allerhöchste Zeit.“ So habe Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, gewarnt, dass „allein in der gemeinsamen Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern noch mehr als 12.000 Stellen für dieses Jahr angeboten“ unbesetzt seien.

 

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