Bayerischer Beamtenbund begeht 100. Gründungsjubiläum

Mit einem Festakt hat der Bayerische Beamtenbund (BBB) am 18. Oktober 2017 in München sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. „100 Jahre Bayerischer Beamtenbund – ein Jahrhundert gewerkschaftlicher Arbeit im Streben nach gerechten Arbeitsbedingungen für alle. Heute haben wir einen öffentlichen Dienst, der die stabile Grundlage des Staatswesens bildet und der ein echter Standortvorteil Bayerns und sogar der gesamten Bundesrepublik geworden ist. So wollen wir – gemeinsam mit Landtag und Staatsregierung – weitermachen.“ Das sagte BBB-Chef Rolf Habermann anlässlich der Feierlichkeiten zum Jubiläum.

 

Am 19. Oktober 1917 war der Bayerische Beamten- und Lehrerbund gegründet worden. Der Zweck der Förderung der rechtlichen, wirtschaftlichen und beruflichen Angelegenheiten der öffentlichen Beamten und Lehrer Bayerns war bereits in der ersten Satzung niedergeschrieben. In den folgenden Zeiten hatte sich der Verband in schwierigen politischen Zeiten zu behaupten. Der Wechsel von Monarchie zu Freistaat, Weimarer Republik, die Zwangspause im Dritten Reich sowie die Neugründung nach Ende des Zweiten Weltkriegs forderte auch einen Wandel im Selbstverständnis der Beamtenschaft, den der Beamtenbund maßgeblich beeinflusste.

Zum Festakt konnte Habermann, der seit 2002 an der Spitze des BBB steht, rund 400 Gäste aus Bundes- und Landespolitik, allen Bereichen und Ebenen der Verwaltung, der Judikative und des dbb begrüßen. Die Festrede hielt Staatsminister Markus Söder in Vertretung des Bayerischen Ministerpräsidenten. Klaus Dauderstädt, Bundesvorsitzender des dbb beamtenbund und tarifunion, schloss sich in seinem Grußwort einer Aussage des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer aus dem Jahr 2013 an: „Die bayerische Verwaltung hat einen hervorragenden Ruf. Dafür danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst.“

 

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