• Zwei junge Männer stehen auf einem Podest auf einer Demonstration, der linke der beiden, Florian Schütz, spricht in ein Mikrofon.
    Solidarisch: dbb jugend Vize Florian Schütz (li.) und Steve Troppa, Bundesjugendleiter der GDL Jugend, in Berlin.

dbb jugend unterstützt GDL

Bahn-Streik: Junge Eisenbahner verdienen Wertschätzung

Die dbb jugend zeigt sich im Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn (DB) solidarisch mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer Jugend (GDL Jugend).

„Die Eisenbahn ist eine der Säulen, auf denen unser Wohlstand fußt. Und sie spielt eine enorme Rolle bei der kommenden Verkehrswende für einen besseren Klimaschutz. Eisenbahner*innen sind daher in jeder Hinsicht systemrelevant und verdienen die entsprechende Wertschätzung. Das gilt natürlich auch für die dringend benötigten Nachwuchskräfte. Die GDL und die GDL Jugend können sich deshalb bei ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen auf unsere Solidarität verlassen“, sagte Florian Schütz, stellvertretender Vorsitzender der dbb jugend, am 17. August 2021 in Berlin. Dort nahm Schütz, selbst Lokführer und GDL-Mitglied, am Bundesjugendtag der GDL Jugend und an einer gemeinsamen Protestaktion von dbb und GDL vor dem „Bahntower“ teil.

„Auch während der Corona-Pandemie haben die Beschäftigten der Eisenbahn dafür gesorgt, dass der Zugverkehr im Land zuverlässig funktioniert. Anders als das Management konnten die meisten dafür aber nicht ins Homoffice wechseln, sondern haben vor Ort in den Zügen, Bahnhöfen und Stellwerken den Laden am Laufen gehalten. Zum ‚Dank‘ streut die DB-Führung jetzt Halbwahrheiten über den GDL-Streik in den Medien und macht Stimmung gegen die berechtigten Forderungen der Kolleginnen und Kollegen. Das muss ein Ende haben. Der Vorstand muss endlich seiner Verantwortung für das Unternehmen und die Beschäftigten gerecht werden und mit konstruktiven Angeboten an den Verhandlungstisch zurückkehren.“

 

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