• Karoline Herrmann, Vorsitzende der dbb jugend

Einkommensrunde Landesdienst

Arbeitgeber blockieren - dbb jugend: „Das nervt nur noch“

dbb jugend

Die Beschäftigten im Landesdienst gucken weiter in die Röhre: Auch die zweite Verhandlungsrunde mit der TdL wurde angebots- und ergebnislos vertagt. Die dbb jugend ist genervt.

„Die übliche Blockadehaltung der Arbeitgeber nervt nur noch“, ärgerte sich dbb jugend Chefin Karoline Herrmann am 2. November 2021 in Potsdam, nachdem auch die zweite Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) ergebnislos beendet worden war – der TdL-Vorsitzender Reinhold Hilbers, Finanzminister in Niedersachsen, hatte den Gewerkschaften erneut kein Angebot vorgelegt.

„Das Jammern über den Fachkräftemangel ist überall zu hören, aber wenn es darum geht, Geld in die Hand zu nehmen und den öffentlichen Dienst attraktiver zu machen, sind die Arbeitgeber plötzlich mucksmäuschenstill“, warf Herrmann der TdL vor, es gebe keinerlei Gesprächsbereitschaft auf der Gegenseite. „Es wird immer von 'best-practice' geredet, aber wenn es wirklich einmal drauf ankommt, wird auf stur gestellt! Anstatt das gemeinsam erarbeitete Verhandlungsergebnis aus Hessen zum Vorbild zu nehmen, machen die Arbeitgeber auf Wagenburg. Wie sie so den öffentlichen Dienst fit für die Zukunft und attraktiv für Nachwuchskräfte machen wollen, bleibt ihr Geheimnis. Aber das Schweigen überlassen wir den Arbeitgebern. Wir als dbb jugend werden jetzt richtig laut und fordern endlich ein konkretes Angebot der Arbeitgeberseite. Das hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun“, so die jugend Chefin. „Die Kolleginnen und Kollegin sind schon jetzt maximal demotiviert und fühlen sich völlig zu Recht vor den Kopf gestoßen. Das werden sie in den kommenden Tagen und Wochen auf der Straße deutlich zum Ausdruck bringen“, kündigte Herrmann an.

 

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