Arbeiten mit Wiedererkennungswert - Joan Miró im dbb club

Farblithographien des spanischen Künstlers Joan Miró prägen seit 24. April 2013 das Erscheinungsbild des dbb clubs. Der Künstler aus Barcelona, 1893 geboren und 1983 gestorben, genießt seit Jahrzehnten ungebrochene internationale Popularität - nicht zuletzt aufgrund des hohen Wiedererkennungswertes seiner Arbeiten, für die er immer wieder eingängige Symbole für Mond und Sterne, Vogel, Auge und Frau verwendete.

Zur Eröffnung der Ausstellung verwies dbb Chef Klaus Dauderstädt darauf, dass die Exponate zur „kleinen, aber feinen Kunstsammlung des dbb“ gehören, aus der in der Vergangenheit im dbb club auch schon Werke von Joseph Beuys, Horst Janssen oder Günter Grass zu sehen waren.

Auf der Vernissage sorgte Live-Musik von und mit Nathan Vanderpool zudem für eine entspannte Atmosphäre und angeregte Gespräche nach seinem Auftritt. Vanderpool nennt sich selbst einen „in Berlin verliebten Singersongwriter“ und wusste die Zuhörer mit virtuosem Gitarrenspiel, mit dem er sich zwischen Folk und Blues bewegt, und seinen durchaus „doppelbödigen“ Texten gut zu unterhalten. Klaus Dauderstädt würdigte zum Auftakt des Abends den Katalanen Miró als einen führenden Vertreter der klassischen Moderne, der durch seine äußerst fantasievollen Bildmotive überzeugte, die er auch als Grafiker, Bildhauer und Keramiker künstlerisch umsetzte.

 

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