Bund Deutscher Forstleute (BDF)

Agrarministerkonferenz soll Hilfen für Wälder beschließen

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) hat anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) am 27. September 2018 gefordert, dass Bund und Länder ein deutliches Zeichen für den Wald setzen.

Das Jahr 2018 habe deutlich gezeigt, vor welchen Herausforderungen Waldeigentümer und Forstleute stehen: Wetterextreme wie Stürme wechselten sich mit einer nie dagewesenen Dürre ab, gefolgt von riesigen Schäden durch Borkenkäfer. Aktuell gebe es bereits neue Sturmschäden. „Waldbesitzer und Forstleute kommen in diesem Jahr nicht zur Ruhe und arbeiten schon seit Wochen an der Grenze der Belastbarkeit“, so Ulrich Dohle, Bundesvorsitzender des BDF.

Der Wald und seine Bewirtschafter benötigten daher tatkräftige Unterstützung, um die gesamtgesellschaftlich relevanten Leistungen des Waldes auch weiter aufrecht zu erhalten. Ein stärkeres Engagement für klimastabilere Wälder, eine effektivere Waldbrandbekämpfung und eine bessere Beratung von Waldeigentümern sei aber nur mit mehr und gutem Personal sowie Förderung möglich.

 

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