Personalakten

Für alle Beschäftigten (Arbeitnehmende, Beamtinnen und Beamte) ist eine Personalakte zu führen. Unter einer Personalakte versteht man eine Akte oder eine gespeicherte Sammlung von Unterlagen (digitalisierte Personalakte), die Arbeitgebende über die Beschäftigten führen und die Angaben zur Person und zum Arbeitsverhältnis enthält. Im Beamtenrecht gibt es dazu gesetzliche Regelungen (§§ 106 ff. BBG, § 50 BeamtStG). Die Personalakte ist vertraulich zu behandeln und durch technische und organisatorische Maßnahmen vor unbefugter Einsichtnahme zu schützen. Die Akte kann in Teilen oder vollständig automatisiert geführt werden. Zur Personalakte gehören alle Unterlagen betreffen, soweit sie mit ihrem oder seinem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis in einem unmittelbaren inneren Zusammenhang stehen (Personalaktendaten). Andere Unterlagen dürfen in die Personalakte nicht aufgenommen werden. Nicht Bestandteil der Personalakte sind Unterlagen, die besonderen, von der Person und dem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis sachlich zu trennenden Zwecken dienen. Die Personalakte kann nach sachlichen Gesichtspunkten in Grundakte und Teilakten gegliedert werden.

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