Höchstruhegehaltssatz

Der Höchstruhegehaltssatz bestimmt die Höhe des maximal zustehenden Ruhegehalts des Beamten und hat auch maßgebliche Auswirkungen auf die etwaige Ruhendstellung von Versorgungsbezügen beim gleichzeitigen Bezug weiterer Einkünfte durch den Ruhestandsbeamten/den Versorgungsempfänger.

 

Der beamtenrechtliche Höchstruhegehaltssatz betrug bis zum Jahr 2003 (In-Kraft-Treten des Versorgungsänderungsgesetzes 2001) 75 Prozent der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge aus dem erreichten Amt mit der für mindestens zwei Jahre innegehabten Besoldungsgruppe. Seitdem erfolgte – im Rahmen allgemeiner Linearanpassungen der Bezüge – eine Abschmelzung des Höchstruhegehaltssatzes in acht Schritten auf 71,75 Prozent der entsprechenden ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Beim Bund und in meisten Ländern wurde der abgesenkte Höchstruhegehaltssatz von 71,75 Prozent mittlerweile bereits erreicht und neu festgesetzt. Lediglich im Land Berlin ist dieser Prozess noch nicht abgeschlossen, da es dort noch keine acht Bezügeanpassungen seit 2003 gab.

 

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